
Auf dem Partner Summit 2026 von Schwarz Digits hat STACKIT sein Partnerökosystem vorgestellt. AOE ist dort als einer von 28 Focus Partnern gelistet – aus einem Ökosystem von mehr als 1.000 Partnern insgesamt. Parallel sind wir Silver Partner der STACKIT Partners League 2026 und gehören zu den Top 3 der Shift-to-Sovereignty-Kampagne.
Partnerschaftsmeldungen sind schnell geschrieben und selten aussagekräftig. Deshalb hier der Versuch, konkret zu werden: Was bedeutet dieser Status, und was ändert er für Unternehmen, die mit kloudease arbeiten?
Das STACKIT-Partnerökosystem umfasst über 1.000 Unternehmen, aufgeteilt in drei Gruppen: SI-Partner (Systemintegratoren), Core Partner und ISV-Partner (Softwarehersteller). Innerhalb der SI-Partner unterscheidet STACKIT noch einmal nach Intensität der Zusammenarbeit – von strategischen Partnern über Focus und Emerging Partner bis zur breiten Basis.
Der Focus-Partner-Status beschreibt unsere Rolle in dieser SI-Gruppe: eine ausgewählte Gruppe von 28 Unternehmen, in der AOE neben Häusern wie adesso, SVA, Materna, Bechtle und KPMG steht.
Der Silver-Status beschreibt etwas anderes, nämlich die Stufe in der STACKIT Partners League. Dieses Programm ist gestaffelt: Jede Stufe baut auf den Vorteilen der vorherigen auf, von Go-to-Market-Material und Opportunity-Registrierung über Training in der STACKIT University bis zu exklusiven Events, Förderungen, Leads und persönlicher Betreuung auf den höheren Stufen.
Beides zusammen heißt praktisch: kurzer Draht in die Organisation, früher Zugang zu technischen Entwicklungen und ein direkter Eskalationsweg, wenn es in einem Kundenprojekt darauf ankommt. Weil STACKIT einem Partner-First-Ansatz folgt und bei eingehenden Kundenanfragen zunächst prüft, welcher Partner aus dem Ökosystem am besten passt, ist die Einordnung mehr als ein Logo im Präsentationsdeck.
Mit der Shift-to-Sovereignty-Kampagne zeichnet STACKIT Partnerunternehmen aus, die Kunden bei der Migration auf STACKIT begleitet und dabei besondere Beratungs- und Integrationsleistung gezeigt haben. Die drei prämierten Partner wurden im September 2026 in Heilbronn geehrt: neben AOE die Beratung Liquam und der IT-Dienstleister Rewion, der mit einem eigenen Souveränitätscheck bestehende Vendor-Lock-ins bei Kunden aufdeckt.
In der Begründung hebt STACKIT zwei Punkte zu AOE hervor: die gemeinsame Arbeit an komplexen Enterprise- und Cloud-Native-Projekten sowie die enge Verzahnung mit den STACKIT-Produktteams. Über den STACKIT Marketplace bieten wir zwei Services an – die gemanagte Kubernetes-Plattform kloudease und managed n8n für Automatisierungs-Workflows.
Bernd Wagner, CSO von STACKIT, fasste den Anlass in einem Satz zusammen, der uns gut gefällt, weil er auch für unsere Kundenprojekte gilt: „Infrastrukturelle Resilienz entsteht nicht im Alleingang.“
Uns ist die Auszeichnung weniger als Trophäe wichtig denn als Hinweis darauf, dass die Nachfrage real ist. Souveränität hat sich in den vergangenen Monaten von einer Compliance-Frage zu einem Architekturthema entwickelt.
kloudease ist bewusst nicht an eine Infrastruktur gebunden. Die Plattform läuft auf STACKIT, AWS, Azure, GCP genauso wie im eigenen Rechenzentrum mit VMware oder OpenStack – das bleibt so, und die Wahl trifft weiterhin der Kunde.
Wo Souveränität Teil der Anforderung ist, hat STACKIT allerdings eine belastbare Position. In der Cloud-Vergabe der Europäischen Kommission im April 2026, der ersten unter dem neuen Cloud Sovereignty Framework, erreichte STACKIT die Stufe SEAL-3 – „Digital Resilience“. Zugelassen war ab SEAL-2; SEAL-3 bedeutet, dass der Dienst überwiegend auf europäischer Technologie beruht und nicht durch einen Akteur außerhalb der EU blockiert werden kann.
Das ist kein Marketingversprechen, sondern ein extern geprüftes Ergebnis in einem Vergabeverfahren. Für Kunden aus regulierten Branchen und der öffentlichen Hand ist das ein Argument, das sich belegen lässt.
Der Status ist kein Ziel, sondern eine Arbeitsgrundlage. Konkret heißt das für die kommenden Monate: gemeinsame Architekturen für Kunden mit Souveränitätsanforderungen, engere Abstimmung bei Migrationen aus bestehenden Umgebungen und weitere Beiträge dazu, was Souveränität jenseits des Rechenzentrumsstandorts tatsächlich bedeutet.
Wenn Sie vor einer solchen Entscheidung stehen, sprechen Sie uns an. Auch dann, wenn am Ende eine andere Infrastruktur die richtige ist.